Innenausbau: Aus alt mach neu, aus eins mach zwei.

Foto: Lehmwand

© Claytec

Was wir anbieten

  • Einbau von Raumteilern/Trennwänden bzw. Bau ganzer (nicht tragender) Wände zur Schaffung mehrerer Räume
  • Verkleiden von Wänden (etwa im Dachstuhl)
  • Einbau individuell angepasster Regale, Schränke, Wandschränke, begehbarer Kleiderschränke
  • Konstruktion von Podesten inkl. Bodenverlegung
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Ökologische Materialien beim Innenausbau

Wir führen den Innenausbau als Trockenbau aus. Das heißt, dass keine Steine aufeinander gemauert, sondern Wände aus vorgefertigten Platten und einer Unterkonstruktion aus Metall oder Holz aufgebaut werden. Das spart Zeit, Kosten und Gewicht.

In der Regel werden Gipskarton- oder Gipsfaserplatten verwendet. Diese Platten erfüllen viele ökologische Kriterien. Sie bestehen aus dem mineralischen Material Gips, der keine Belastung für die Gesundheit darstellt. Der Gips wird zu Teilen direkt in der Natur abgebaut, zu anderen Teilen stammt er als Abfallprodukt aus Rauchgasentschwefelungsanlagen, wie sie in Kohlekraftwerken zum Einsatz kommen. Letzterer, sogenannter REA-Gips, unterscheidet sich analytisch in keinster Weise vom natürlich abgebauten. Vielmehr stellt er als Abfallprodukt eine sinnvolle Weiternutzung vorhandener Ressourcen dar.

Gipsplatten sind allerdings nicht sonderlich gut in der Lage, das Raumklima zu regulieren. Ökologischer und im Sinne des Raumklimas gesünder sind Lehm- und Holzweichfaserplatten. Auch mit ihnen lassen sich bei entsprechender Unterkonstruktion alte Wände in neue verwandeln oder aus einem großen Raum durch den Bau einer Zwischenwand zwei kleinere machen.

Die Vorteile von Lehmbauplatten gegenüber Gips:

  • Lehm ist weltweit praktisch unendlich verfügbar.
  • Lehm lässt sich in den meisten Fällen gut recyceln. Alte Gipsplatten sind ungiftiger, aber nicht wiederverwendbarer Bauschutt.
  • Lehm dient als Feuchtigkeitsregulator und sorgt für ein gutes Raumklima.
  • Lehm ist der perfekte Untergrund für die Aufbringung des ökologisch und gesundheitlich sehr empfehlenswerten Lehmputzes.
  • Lehmbauplatten haben eine hervorragende Schallschutzwirkung.

Die Vorteile von Holzweichfaserplatten gegenüber Gips:

  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff.
  • Holz lässt sich recyceln bzw. umweltverträglich entsorgen. Alte Gipsplatten sind ungiftiger, aber nicht wiederverwendbarer Bauschutt.
  • Holzweichfaserplatten dienen bis zu einem gewissen Maße als Feuchtigkeitsregulator und sorgen für ein gutes Raumklima.
  • Holzweichfaserplatten sind eine natürliche Wärmedämmung.
  • Holzweichfaserplatten bieten einen sehr guten Untergrund für die Aufbringung des ökologisch und gesundheitlich sehr empfehlenswerten Lehmputzes.

Wir empfehlen gerne Lehm- und Holzweichfaserplatten, aber auch solche aus Gips sind ökologisch und gesundheitlich prinzipiell vertretbar. Je nach Anwendungszweck eignet sich die eine oder andere Plattenart etwas besser.

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